EINSICHTEN. 02

„Lebensfreude“ ( High Spirit )

KunstRaum Weißenohe e.V.

Klosterstraße 20,  91367 Weißenohe

 

Freude verbreiten

Wenn auch das Fehlen von Freude und Hoffnung im Allgemeinen als Depression angesehen wird, so soll damit nicht gleichzeitig gesagt sein, dass Nicht-Depressive besonders viel Tatkraft und Lebensfreude versprühen. Denn entscheidend für die Entwicklung von Freude und Tatkraft ist neben dem Lebensumfeld vor allem die subjektive Wahrnehmung und positive Deutung der eigenen Lebensumstände und Chancen, die Entwicklung von Hoffnung und Zuversicht und die Bewertung des eigenen Handelns als sinnvolles Tun. Eine darüber hinaus gehende, anhaltende, tiefe und ansteckende Lebensfreude ist ein Glücksfall und gleichzeitig ein Geheimnis, das wir nicht wirklich ergründen können. Diese Gabe lässt sich weder mit Reichtum oder sozialem Stand, noch mit Kultur, Religion, Ernährung, dem Grad der Intelligenz oder dem Stand des Wissens erklären. Vielmehr können wir den Ursprung dieses Phänomens überhaupt nicht erklären. Möglicherweise bleibt uns die Entdeckung der Ursache in diesem Fall verborgen, da es sich einfach um ein Geschenk handelt.

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BILDENDE KUNST IN WEISSENOHE

EINSICHTEN.02

„Lebensfreude“ (High Spirit)

Etwas Wollen

Der Mensch wie er sein soll, verspürt Lust am Tun, er hat Interesse, andere Menschen zu treffen, alleine oder gemeinsam zu planen, zu arbeiten, zu essen und zu trinken oder eine Freizeitbeschäftigung zu genießen. Diese Aspekte beschreiben scheinbar jedermanns Alltag. Sie verändern ihre Bedeutung, wenn wir sie aus der Sicht der Menschen betrachten, denen die Möglichkeit von sich aus tatkräftig zu werden nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung steht. Die Spanne reicht hier von Kranken, Verletzten, Alten, Menschen mit Behinderung/ en, über Elternteile mit Kleinkindern bis zu Menschen, die eine Sozialphobie entwickelt haben, die der Dinge überdrüssig geworden sind, die unter speziellen Ängsten leiden, sich verfolgt oder bedroht fühlen, in einer Strafvollzugsanstalt oder in einer psychiatrischen Einrichtung gefangen sind, die Hunger leiden, in Kämpfe verwickelt sind oder sich in ähnlichen oder sonstigen Zwangszuständen befinden. Diese Situationen sind keine Einzelfälle, sondern die Mehrheit aller Menschen lebt tatsächlich auch im 21. Jahrhundert noch unter fremdbestimmten, unerfreulichen bis katastrophalen Umständen.

Immer wieder gern genommen

in der Produktions- und Verwertungsgesellschaft steigt die Erwartung an die lohnabhängig Beschäftigten, sich eine positive Ausstrahlung zuzulegen. Für eine erfolgreiche Karriere in den Führungsebenen ist eine „freundliche Aufmerksamkeit“ obligatorisch. Hier wird schlicht und einfach die Abhängigkeit des Individuums in dessen Befindlichkeit von der umgebenden Gesellschaft und ihren Bedingungen negiert. Kündigung, Versetzung, Erhöhungen des Arbeitspensums sollen nicht nur mit Fassung getragen, sondern stets als Chance gesehen werden. Damit richtet sich die Kritik permanent an die jeweilige Arbeitskraft, die es eben versteht, sich einzurichten oder versagt. Falls der Mensch seine Karriere wohlgemut begonnen hat, könnte es sein, dass die ursprüngliche Fröhlichkeit unter diesen Umständen versiegt.

Angestrebte Ziele und Aktionen

Wir wünschen uns Beiträge aus allen Bereichen der Bildenden Kunst sowie Gastkünstler aus anderen Genres wie beispielsweise Schauspiel, Tanz und Literatur. Zur Teilnahme an der Ausstellung laden wir Kunstschaffende aus Deutschland und anderen Ländern ein.

Die Ausstellung wird durch den KunstRaum Weißenohe e.V. kuratiert, vertreten durch die Vorstände Lutz Krutein und Janusz Radtke.

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„Lebensfreude“ (High Spirit)
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Ausstellungsdauer: 4. bis 25. September 2016, Vernissage: 3. September um 19:00 Uhr

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„Lebensfreude“
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Die Teilnehmer sind in diesem Jahr der Grafiker Georg Baier (Aurachtal), die Malerinnen Ulrike Beckmann (Solingen) und Sabine Braun (Nürnberg), der Installationskünstler Uwe Gerhardt (Nürnberg), der Zeichner und Grafiker Anton Hantschel (Nürnberg), die Malerin Bettina Jaenicke (Nürnberg), die Objektkünstler Winston Kelley (Nürnberg) und Lutz Krutein (Fürth), die Collagekünstlerin Biggi Liebich (Röttenbach), die Bildhauerin Eva Mandok (Feucht), Keramiker und Maler Tilman Oehler (Igensdorf), der Videokünstler Janusz Radtke (Nürnberg), der Grafiker Jürgen Rosner (Flachslanden), die Malerin Efthymia Sampsonidou (Nürnberg), der Objektkünstler Peter Schmidt (Asperg), die Malerin Kerstin Schmitt (Nürnberg), der Installationskünstler Detlef Schweiger (Dresden), die Malerin Sabine Schuster (Nürnberg), die Zeichnerin Corinna Smok (Fürth), der Maler Christian Vittinghoff (Nürnberg), die Druckgrafikerin Christiane Weber (Nürnberg), die Videokünstlerin Ute Woracek (Waiblingen) und die Malerin und Zeichnerin Nilüfer Yildirim (Fürth).

Die Ausstellungseröffnung beginnt am Samstag, den 3.09.2016 um 19:00 Uhr

Programm nach Zeiten

gegen 19:15 Uhr    Eröffnung durch Katharina Winkler und Lutz Krutein (ca. 20 Min.)

gegen 20:15 Uhr     Martti Mäkkelä (Fürth) spielt und singt lustige und traurige Lieder, frisch vom Rande des Lebens

gegen 21:15 Uhr     Das Hotel am Rande des Abgrunds, Vortrag zur Thematik der Ausstellung von Uwe Gerhard


Ausstellungszeiten: Die Ausstellung ist freitags und samstags von 14 – 18 Uhr und sonntags von 11 – 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,00 EUR. Gruppen und Senioren erhalten eine Ermäßigung.

Der Eintritt für Kinder ist in Begleitung kostenlos.

Kostenlose Führungen durch die Ausstellung an den Sonntagen 11.9. und 18.9., jeweils 14 Uhr

EINSICHTEN.02
„Lebensfreude“
PlakatLebensfreude_2_files/WOhePlakat%20kl1_1.pdf
Vernissage 03.09.2016, 
Fotos: Janusz RadtkeVernissage_2016.html
Vernissage 03.09.2016,
 Fotos: Barbara HerbstVernissage_2016_2.html
Ausgestellte Werke,
 Fotos: Janusz RadtkeWerkdoku_2016.html